Ich habe meinem Blog eine neue Rubrik verpasst: „Google“. Nicht, weil die Welt noch einen weiteren Technik-Fanboy-Text braucht, sondern, um die weniger dekorative Seite dieses Konzerns sauber zu seziernen: Schattenbelegschaft über Vendors, faktische Eingliederung ohne Rechte, und juristische Konstruktionen, mit denen ganze Beschäftigtengruppen auf dem Papier praktisch verschwinden.
In dieser Rubrik sammle ich unregelmässig Hintergrundartikel, die sich nicht an PR-Sprech oder ESG-Folien orientieren, sondern an Dokumenten, Verträgen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Es geht darum, wie Google seine Arbeit organisieren lässt, welche Rolle die sogenannte „Extended Workforce“ spielt und wie weitreichend die Eingriffe in Arbeitsalltag, Privatsphäre, Gesundheits- und Finanzentscheidungen tatsächlich sind.
Wer verstehen will, wie Macht im digitalen Zeitalter konkret ausgeübt wird, kommt an diesen Aspekten nicht vorbei. Wie funktioniert dieses Modell, welche Rechtsordnungen werden elegant „umfahren“ und welche Risiken trägt am Ende der einzelne Angestellte, egal, auf wessen Lohnzettel er formell steht.
Bereits erschienene Artikel in der Rubrik „Google“:
- Google und die Angestellten
- Google, die integrative Kraft
- Google, der globale Verzicht
